Blumige Verstärkung zum Frühjahrsmarkt!

Frühling soll es werden am Frühjahrsmarkt-Wochenende. Das ist das erklärte Ziel der wohl größten Wirtschafts- und Gewerbeschau im Münsterland. Und weithin sichtbar trugen und tragen auch die Stelzenläuferinnen Mademoiselle Fleur und die Blumenliese dazu bei. Groß und Klein erfreuen sich an diesen beiden Frühlingsboten. In diesem Jahr wird erstmals auch Eleonore von Wiesengrund den Frühling in großen Schritten in die Innenstadt tragen.

 

Mademeoiselle Fleur & Blumenliesel

Mademeoiselle Fleur & Blumenliesel

Mademoiselle Fleur, dieser blumige Name hält, was sie verspricht: Petra Raith schlüpft seit einigen Jahren in verschiedene Rollen – und das auf hohem Niveau. Knapp einen Meter über den Köpfen ihrer Mitmenschen hat die Künstlerin auf Stelzen den absoluten Überblick über das Geschehen – auch und schon wieder beim Emsdettener Frühjahrsmarkt, der größten Wirtschafts- und Gewerbeschau im Münsterland. In diesem Jahr wird die Blumenfrau unterstützt von Eleonore von Wiesengrund, eine nicht minder langbeinige floral anmutende junge Dame.

 

Eleonore von Wiesengrund

Eleonore von Wiesengrund

Die von einer befreundeten Schneiderin entworfenen und handgefertigten Kostüme sind der absolute Hingucker auf den von Mademoiselle Fleur besuchten Veranstaltungen. Ob im Tigerentenclub (ARD) oder auf Landesgartenschauen, wo sie mit ihren Stelzen auftritt, bringen ihr die Besucher ein Lächeln entgegen. “Die Kinder wollen auch schon mal anfassen.”, sind sich nicht sicher, “ist die wirklich so groß?”
“Man muss mit den Stelzen eine Einheit werden”, verrät Petra Raith, dass es anfangs nicht einfach war, weil ja kein direkter Kontakt zum Boden besteht, man spürt nicht, ob man da gerade auf einen Stein tritt, in eine Pfütze oder gar ein Schlagloch, was dann natürlich schon zu “Stabilitätsproblemen” führen kann.
Mittlerweile ist die Wuppertalerin Profi auf ihren “Gehhilfen”, spielt Akkordeon oder Geige in luftiger Höhe. Angst, weil man von so hoch oben natürlich auch tiefer fällt, hat sie nicht mehr. “Die Hallen und Plätze sind meist so voll, irgendeiner wird mich da schon auffangen” berichtet sie mit einem Augenzwinkern.